Die Waffen nieder !..der Kinofilm jetzt nach und nach in vier Teilen hier auf hanseart.tv

Wir starten mit der Veröffentlichung des Films "Die Waffen nieder- Schwerter zu Pflugscharen" in vier Teilen, alle so um die dreißig Minuten lang. Dies geschieht, weil es Dokumentarfilme im Kino schwer haben und zur Zeit die Friedensgruppen vor Ort sehr zurückhaltend mit Veranstaltungen sind, das ist verständlich in COVID 19 Zeiten ! Außerdem sehen sich nur wenige so etwas in einem Stück im Netz an und die neue Formatierung macht nun den Angang leichter... Hier klicken und den ersten Teil anschauen !Die Waffen nieder ! Filmteil 2

Gedenken zum 8.Mai

Pressemitteilung zur Veranstaltung am 8.05.2020 am Zeughaus und auf dem Klingenberg Lübeck

Weitaus mehr Menschen als erwartet wollten am Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren teilnehmen. Nach dem der Buchenwald-Schwur der Überlebenden des KZ Buchenwald vorgetragen worden war, legten 30 Menschen Blumen am Ehrenmal für die Opfer des Faschismus nieder. "Nie wieder Faschismus- nie wieder Krieg" ist eine wesentliche Mahnung dieses Schwurs wie Redner von IG Metall, VVN-BdA, DFG-VK und Interventionistischer Linke betonten. Es wurde gefordert, die Rüstungsproduktion in Deutschland einzustellen und Rüstungsexporte sowie Atomwaffen zu verbieten. Alle Redner waren sich einig, dass Krieg niemals ein Mittel der Auseinandersetzung sein darf. Auch wurde an die Morde aus rassistischen und faschistischen Gründen der letzten Jahrzehnte erinnert, deren Opferzahl mit den NSU-Morden bereits über 200 Menschen liegen soll. Ein mittlerweile auf mehrere Dutzend Menschen angewachsener Demonstrationszug kam schließlich am Klingenberg an, wo es weitere Gedenkreden gab. Es wurde vom Redner der DFG-VK namentlich Erich Mühsam erwähnt, der seine Jugend in Lübeck verbrachte und sich zu einem radikalen Pazifisten entwickelte. Das kostete ihn bereits1934 das Leben, als er von SS-Männern im KZ Oranienburg ermordet wurde. Abschließend wurde das damalige Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) Carl von Ossietzky zitiert: "Danke, sagen sie den Freunden, ich sein am Ende...ich wollte den Frieden". Für diese Haltungs wurde er bereits seit 1933 im KZ gefoltert und starb an den Folgen am 4.05.1938 in einem Polizeikrankenhaus in Berlin. Carl von Ossietzky wurde der Friedensnobelpreis des Jahres 1935 zugesprochen. "Wir haben heute alle Opfer von Faschismus und Krieg geehrt und werden nicht aufhören für eine Welt ohne Krieg und Nationalismus zu kämpfen, denn Nationalismus führt zu Krieg" erklärte der Anmelder und Leiter der heutigen Versammlung, Nils-Holger Schomann abschließend. DFG%208.Mai