KEINE NEUEN ATOMWAFFEN

Felix & das Team von ICAN schreiben uns:

Nach der Kündigung des INF-Vertrags droht ein unkontrolliertes Wettrüsten. Die Bundesregierung muss dagegenhalten.

Online-Version anzeigen Putin und Trump drohen mit Atomwaffen. Putin und Trump drohen mit Atomwaffen. Kann Merkel die Unbeteiligte spielen? Foto: Michael Schulze von Glaßer ICAN Aktion%20Bln Hallo Nils, wird einer der wichtigsten Erfolge der Friedensbewegung von Donald Trump mal eben so zertrümmert? Der US-Präsident hat den INF-Vertrag gekündigt. Wenn jetzt nichts passiert, läuft der Atomwaffenvertrag mit Russland Anfang August aus. Dann droht ein unkontrolliertes Wettrüsten in Europa! Russlands Präsident Wladimir Putin hat bereits angekündigt, neue Raketen zu entwickeln. Wir fordern daher von der Bundesregierung, dass sie die Stationierung neuer Atomwaffen in Deutschland klipp und klar ausschließt und sich auf EU-Ebene dafür einsetzt, dass Europa nicht noch stärker hochgerüstet wird. Xanthe Hall aus dem ICAN-Vorstand findet klare Worte: „Die USA und Russland werden ungehindert neue Mittelstreckenraketen für Europa bauen. Denn die Pläne dazu liegen bereits in der Schublade. Europa muss nun verhindern, in einen neuen Kalten Krieg hineingezogen zu werden.“ Der INF-Vertrag ist auch ein Ergebnis der Massenproteste gegen Atomwaffen in den 80er Jahren. Heute ist leider nur wenigen bewusst, wie wichtig das Abkommen ist. Wir haben daher ein Briefing zum INF-Vertrag veröffentlicht, die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ein Factsheet zu diesem Abkommen. Die wichtigsten Infos – kurz und knapp. Briefings zum INF-Vertrag Mit unserer Position gehen wir auch an die Öffentlichkeit. Schon vor der Kündigung haben wir Gastbeiträge auf Zeit Online und in der Frankfurter Rundschau geschrieben. Am Tag selbst haben wir eine Pressemitteilung herausgegeben, die von zahlreichen Medien aufgegriffen wurde, z.B. von Zeit Online. ICAN auf der Titelseite der FR Für Aufsehen gesorgt haben wir mit unseren Straßentheater-Aktionen in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf, die wir zusammen mit den Friedensorganisationen DFG-VK und IPPNW organisiert haben. Fotos findest du auf dem Flickr-Konto. In Berlin waren neben RTL und ARD auch mehrere Fotografen da. Wir haben es sogar auf die Titelseite der Frankfurter Rundschau geschafft! Die Kündigung des INF-Vertrags war auch ein großes Thema auf der Münchner Sicherheitskonferenz. ICAN hat dort mit verschiedenen hochrangigen Politiker*innen gesprochen und für das UN-Atomwaffenverbot geworben. Schau dir unser kurzes Video an oder lies unsere Pressemitteilung. Wie ernst die Lage ist, hat sich vor wenigen Wochen gezeigt: Die Weltuntergangsuhr bleibt in diesem Jahr auf zwei Minuten vor zwölf gestellt. Es gibt aber auch Positives zu berichten: Die ersten deutschen Städte unterstützen offiziell den ICAN-Appell für das Atomwaffenverbot. Der Startschuss fiel in Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, also dem Bundesland, in dem immer noch US-Atomwaffen stationiert sind. Inzwischen haben sich auch Wiesbaden und Marburg dem Appell angeschlossen. ICANSave Mainz Wir wollen nun noch mehr Städte für unser Anliegen gewinnen, um so den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Vielleicht ist ja deine Stadt die nächste? Wir suchen noch nach engagierten Leuten, die ihre Stadt dazu bewegen, den ICAN-Appell zu unterzeichnen. Bist du dabei? Dann schreib uns eine Mail an office@ican.berlin! Ich möchte meine Stadt für den ICAN-Appell gewinen! Mit friedlichen Grüßen Felix und das Team von ICAN Deutschland ICAN. Friedensnobelpreis 2017 Diese E-Mail wurde an info@hanseart.tv verschickt. Wenn du keine weiteren E-Mails erhalten möchtest, kannst du dich hier abmelden. ICAN Deutschland e.V., Körtestr. 10, 10967 Berlin, office@ican.berlin, www.icanw.de
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